Aktuelles

Es freut uns, Sie auf unserer Website zu begrüssen. Hier finden Sie Neuigkeiten rund um die Energie Belp AG. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!

28.05.2020

Trinkwasserqualität in Belp gut, aber…

Im Belper Trinkwasser wurde erstmals ein Grenzwert für das Fungizid Chlorothalonil überschritten. Grund zur Sorge besteht jedoch nicht: Das kühle Nass aus dem Wasserhahn kann weiterhin bedenkenlos getrunken werden.

Neue Risikobewertungen und feinere Messmöglichkeiten von chemischen Stoffen können die Schweizer Wasserversorgungen vor Probleme stellen. Dies hat insbesondere der «Fall Chlorothalonil» aufgezeigt. Bis im Herbst 2019 lagen die Messwerte für Chlorothalonil im Belper Trinkwasser stets unter den vom Bund vorgeschriebenen Grenzwerten. Das bis Ende 2019 zugelassene Pflanzenschutzmittel gegen Pilzbefall und dessen Abbauprodukte (Metaboliten) gelten als wahrscheinlich krebserregend. Deshalb hat das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV im Dezember 2019 sämtliche Chlorothalonil-Metaboliten als trinkwasserrelevant eingestuft.

Allerdings gilt eine lebenslängliche Tagesdosis von bis zu 15 Mikrogramm pro Kilo Körpergewicht als unbedenklich. Der vom BLV festgesetzte Grenzwert beim Trinkwasser beträgt 0,1 Mikrogramm pro Liter. Ein Wert, der gerade noch im nachweisbaren Bereich liegt.

Mit dem Fortschritt der Messtechnologie und den neuen Untersuchungsmethoden ist seit Anfang Jahr auch der Chlorothalonil-Metabolit R471811 nachweisbar, welcher in Belp für die Höchstwertüberschreitung verantwortlich ist.

Im Belper Trinkwasser wurde bei der letzten Messung 0,33 Mikrogramm pro Liter (Belpberg 0.27 Mikrogramm pro Liter) nachgewiesen. Man dürfte also täglich zwischen 135 Liter (Kleinkind) und 2'730 Liter (Erwachsene) trinken, bis die Tagesdosis von bis zu 15 Mikrogramm pro Kilo Körpergewicht erreicht würde. Aus diesem Grund ist der Konsum von Belper Wasser gesundheitlich bedenkenlos.

Hoher Anspruch an das Schweizer Trinkwasser
Der Anspruch ans Schweizer Trinkwasser ist sehr hoch, der definierte Grenzwert für Chlorothalonil demzufolge extrem niedrig angesetzt. Anders bei Gemüse und Früchten: So beträgt dieser für Erdbeeren 5'000 Mikrogramm, für Stangensellerie oder Lauch sogar 10'000 Mikrogramm pro Kilo. Er liegt damit um bis zu 100'000 Mal höher als beim Wasser.

Belastung vergleichsweise gering
«Im Vergleich zu vielen anderen Wasserversorgern liegt der bei uns gemessene Wert im unteren Bereich der Überschreitungen», so Robert Schantroch, Bereichsleiter Wasser / Wärme bei der Energie Belp AG. Besonders im Seeland, aber auch in der Ostschweiz, im Aargau oder in Luzern konnten in den letzten Monaten bei Trinkwasserproben teils stark erhöhte Werte nachgewiesen werden. Insgesamt dürfte gemäss neusten Erkenntnissen etwa die Hälfte der Kantone betroffen sein. An einzelnen Messstellen sogar mit weit mehr als einem Mikrogramm pro Liter Trinkwasser.

Noch über Jahre ein Thema
Chlorothalonil gelangt durch Ausschwemmung in landwirtschaftlich genutzten Gebieten ins Grund- und zum Teil auch ins Quellwasser und von dort über die Pumpwerke und Brunnstuben in die Fassungen der Wasserversorgungen. Weil sich Grundwasser nur langsam erneuert und gemäss aktuellen Erkenntnissen die Metaboliten von Chlorothalonil sehr langlebig sind, geht man beim Bund davon aus, dass diese Problematik trotz des mittlerweile geltenden Verbots des Pflanzenschutzmittels die Wasserqualität noch während vieler Jahre beeinträchtigen wird.

Weitere Informationen und ein ausführliches FAQ sind zu finden unter: Wasser -> Wissenswertes -> Chlorothalonil.

Auch in den Medien ist das Thema aktuell präsent. Spannend ist dazu der Beitrag der SRF-Rundschau "Pestizid im Trinkwasser - Grenzwert ums 22-fache überschritten" vom 27.05.2020.

28.05.2020

Die Zählerableser sind unterwegs

Ab Dienstag, 2. Juni 2020 sind die Zählerableser während circa 3 Wochen wieder im gesamten Versorgungsgebiet unterwegs.

Der Einsatz der Zählerableser während der aktuellen Situation (COVID-19) wurde vertieft geprüft. Unter Einhaltung der Schutzmassnahmen und mit Einverständnis der Zählerableser darf die Ablesung durchgeführt werden. Bitte gestatten Sie den beauftragten Personen den Zutritt zu den Elektrozählern und Wassermessern, sofern alle Schutzmassnahmen eingehalten werden können. Sollte dies aus Sicht Ihrerseits bzw. des Ablesers nicht gewährleistet sein, behält sich der Ableser vor die Ablesung nicht durchzuführen. In diesem Fall bitten wir Sie die Zählerstände über unsere Website www.energie-belp.ch/zaehlerstand, per E-Mail, telefonisch oder mittels abgegebener Ablesekarte zu melden. Gerne nehmen wir Abwesenheiten oder Meldungen zu nicht durchführbaren Ablesungen auch vorgängig entgegen (Zentrale 031 818 82 82 oder info(at)energie-belp.ch). 

Änderungen bzw. Abbruch der Ablesung sind jederzeit vorbehalten. 

Herzlichen Dank für Ihr Verständnis. 

Team Energie Belp AG

14.05.2020

Neue Hilfe für den jubilierenden Brunnenmeister

Brunnenmeister Bernhard Grossenbacher arbeitet seit 35 Jahren bei der Energie Belp AG. Dank eines neuen Überwachungssystems werden er und seine Mitarbeitenden in Zukunft schneller und präziser über Schäden am Wasserleitungsnetz alarmiert.

Interessiert? Dann lesen Sie den Artikel aus der aktuellen Ausgabe der Monatszeitschrift "Der Belper".

01.05.2020

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Zögern Sie nicht uns bei Fragen anzurufen: 031 818 82 82. Wir sind gerne für Sie da! 

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